Kristallschätze in München 2002:

Der Pinzgauer Beitrag zum Jahr der Berge sorgte in der bayrischen Hauptstadt für Aufsehen.
Ein regelrechter Ansturm herrschte auf den Münchner Mineralientagen - der größten Mineralienmesse auf europäischem Boden - bei der Sonderschau über die "Kristallschätze der Hohen Tauern".Rund 35.000 Besucher (ein Plus von 7 Prozent!) aus allen Ecken dieser Welt ließen sich die Einmaligkeit dieser mineralogischen Sonderschau nicht entgehen. Die edlen Steine der Hohen Tauern üben durch ihre bizarren Formen und durch ihre Vielfalt seit jeher eine besonders große Anziehungskraft aus.
Mit den Steinen verbunden war die Botschaft und die Einladung, die Region der Hohen Tauern zu besuchen und hier einen Urlaub zu verbringen. In einer nachgebauten Bauernstube wurden viele Kontakte geknüpft und ein umfangreicher Messekatalog beleuchtete die Schätze der Hohen Tauern in mehreren Artikeln.
Sogar der berühmte Bergsteiger und Buchautor Reinhold Messner aus Südtirol informierte sich eingehend über die Mineralien der Hohen Tauern, sind sie doch ein Teil der Berge und in Zukunft auch wichtiger Bestandteil seiner im Aufbau begriffenen Museumslandschaft in Südtirol.


Im Gepräch mit Reinhold Messner: v.l. Reinhold Messner, Josef Papp, Erich Mosser, Erwin Burgsteiner, Gerhard Fischer.
im Vordergrund: Hans Kutil (ORF)
Bild: Franz Mösenlechner
Die Organisation dieser Sonderschau wurde von Josef Papp, Mittersill, von Erwin Burgsteiner und Erich Mosser, beide Bramberg, zusammengestellt und organisiert. Der Dank geht an die Leihgeber (private Sammler, Museum Bramberg und Felberturmmuseum Mittersill), an die Gemeinde Bramberg und an die Firma Holzbau Maier.